„Es gab einen heimlichen Befehl Mediziner zu schlagen“: Die Belarusen erinnern sich immer wieder an die Nächte voller Gewalt

„Ich erwachte, weil ein verwundeter OMON-Polizist wütend schrie: ‚Finger weg von ihr, sie hilft mir!‘“

20. August 2020 | Aleksandr Lyčavko, The Village Belarus
Source: Jana Shnipelson

Es war schon der 12. Tag friedlicher Proteste, und die Hälfte davon schien aber eher einem Krieg ähnlich zu sein: Protestanten unter Beschuss, Explosionen der Blendgranaten und natürlich jede Menge von Schlägen mit Knüppeln der Polizei Sondereinheit OMON. Menschen verlassen Isolationszentrum Okrestino und erzählen ihre Geschichten voller Furcht und Schmerzen. The Village Belarus hat mal einige frische Geschichten gesammelt, aber es gibt sicher noch mehrere Hunderte und Tausende davon. Wir sind aber der Meinung, dass man darüber stets schreiben und sprechen muss. Man darf nicht dieses Verbrechen gegen Belarusen vergessen.


„Auch einkaufen zu gehen ist heute gefährlich“

Ilja

Wir waren zu viert. Es war nachts vom 10. auf den 11. August etwa um 1:40 Uhr, wir gingen nach der Arbeit nach Hause. Ich arbeite bei Atlant (Haushaltstechnikhersteller in Minsk) als Haushaltstechnikmonteur, letzte Busse sind schon gefahren und wir gingen zu Fuß durch Peramoschzaw (Prospekt) zur Wohnanlage in der Nähe vom Stadion „Dynamo“. Es kam ein Mann ganz im Schwarz auf uns zu, bewaffnet und mit einer Leuchte in der Hand, und befahl uns auf Erde zu legen. Wir haben uns niedergelegt, und kurz danach kamen auch andere, fesselten und brachten uns zu einem Bus.

Mit diesem Bus wurden wir zu Okrestino gefahren. Außer uns waren da auch noch drei Kerle und eine junge Frau. Unterwegs haben sie uns nicht geschlagen, aber schon vor dem Isolationszentrum nach dem Ausstieg aus dem Bus sollten wir zu einer Wand laufen — die Polizisten standen in zwei Reihen und knüppelten uns. Das waren etwa zwanzig Männer, die uns geschlagen haben.

Wir rannten zur Wand hin und sie ließen uns knien — und so gekniet mussten wir uns weiter zum Eingang bewegen, während man unsere Daten aufschrieb. Danach haben sie uns in eine Zelle geworfen. Im Grunde war das keine Zelle, sondern ein Hof, wo Gefangene üblicherweise herumlaufen. Ein kleiner Hof, wo sich über hundert Personen befanden. Die erste Nacht standen wir die meiste Zeit, einige versuchten, sich zu setzen, aber alle zusammen konnten wir es nicht. Ich stand die ganze Nacht. Es war sehr kalt, ich hatte jedoch Hose und Jacke an — OK für mich, aber viele hatten bloß Shorts und T-Shirts an.

Und dann wurden wir in Zellen gebracht. Es war eine 4-Personen-Zelle, in der aber insgesamt 59 Menschen untergebracht wurden. Nach einer Weile wurden einige weggebracht. So blieben „nur“ wir zwanzig da. So haben wir die zweite Nacht verbracht — manchmal auf Boden, manchmal sonst wie. In der Zelle war es sehr heiß im Gegensatz zum Hof.

Sie haben uns Essen und Wasser gegeben, wir haben nicht gehungert. Und sogar Ärzte wurden für Schwerverwundete gerufen, die sie dann ins Krankenhaus brachten. Ich fühlte mich zwar nicht so gut, jedoch brauchte keine medizinische Hilfe.

Früh am 12. August etwa um 5:30 Uhr hat man uns aus der Zelle hinausgeführt, aufgestellt und unsere Namen aufgeschrieben. Man nannte einen Namen, und diese Person wurde die Treppe zum Hof rausgebracht. Da zwang man uns, so eine Art Sport zu treiben: Liegestütze, Kniebeugen. Das dauerte ca. 10 Minuten.

Dann ließ man mich hinlegen und ich wurde geschlagen. Da gab es etwa fünfzehn Inhaftierte, und man schlug doch nur vier oder fünf davon. Warum ausgerechnet uns? Zu mir kam einer dieser „Men in Black“ und fragte: „Werdet ihr das Vaterland nun lieben?“ — Ich sagte „ja“ und dann ließ man mich hinlegen. Uns schlugen zwei Männer, mit Knüppeln, an Beinen, Gesäß und Nacken. Ich versuchte, den Kopf mit Händen zu decken, und bekam dann auch was da ab. Ich konnte gar nicht denken, außer darüber, was weiter geschehen sollte; ich wurde fast bewusstlos: unendlicher Schmerz — und nichts mehr.

Das Prügeln endete nach fünf Minuten, dann stellte man uns zu einer anderen Wand hin. Es wurden wieder Namen genannt und Menschen dann freigelassen. Wir wurden nicht angeklagt, jedoch war uns nahegelegt, dass wenn wir noch einmal erwischt werden sollten, würden wir dann schon ins Gefängnis bekommen.

Danach war ich beim Ermittlungsausschuss, um meine Körperverletzungen zu melden. Meine Sachen gab mir niemand, diese muss ich dann mal gesondert abholen. Ich fürchte, sie nehmen mich wieder gerne fest. Also soll ich es mir gut überlegen, ob es sich lohnt, Beschwerde anzureichen.

Seitdem habe ich keine Demo mehr besucht — halt wie zuvor auch. Niemand von denen, die in der Zelle mit uns gesessen haben, hat an der Demonstration teilgenommen — alle waren nur zufällige Passanten. Ich ging einfach nur in eine bestimmte Richtung — und dafür wurde ich festgenommen. Auch einkaufen zu gehen ist heute gefährlich.


„Es gibt einen heimlichen Befehl Mediziner zu schlagen“

Marina, Feldscherin des Rettungsdienstes:

Ich wurde zwar nicht festgenommen, aber bekam auch paar Schläge wie viele andere. Als Proteste losgingen, beschlossen wir, Mediziner, Hilfe zu leisten. Jeder nahm, was man zu Hause hatte, Binden usw., und fuhr freiwillig zu Orten hin, wo sich jede Menge an Leuten angesammelt hatte.

Am schwersten war die Nacht am 11. August. Man versuchte, alle freiwilligen MedizinerInnen irgendwohin zu stecken, zu schließen, gefangen zu nehmen, um somit medizinische Hilfe an Protestanten unmöglich zu machen. Zwei unserer Mädchen halfen Menschen in Serebrjanka (Stadtteil Minsks), dann fuhren sie zur einer Tankstelle, wo sie festgenommen wurden. Noch zwei Freiwilligen aus einem anderen Krankenwagen wurden auch geschlagen, ein Mädchen wurde vom Notdienst gerettet und das andere wurde erst am nächsten Tag freigelassen. Es wurden alle Mittel eingesetzt, damit Menschen keine medizinische Hilfe bekamen.

In unserem Auto waren zwei Freiwilligen als Fahrer, zwei professionelle Mediziner und noch ein Photograph, der auch erste Hilfe zu leisten wusste. Wir haben Zeichen der Mediziner getragen, bis zwei OMON Polizisten auf uns gekommen sind. Sie haben uns gesagt, dass „sie nichts gegen uns hätten und diese dämlichen Befehle nicht erfüllen wollten“, und uns gewarnt: „Derjenige, der ein Medizinerzeichen hat, wird geschlagen. Wenn nötig, werden wir selbst Menschen mit Verletzungen zu euch bringen. Es gibt aber einen heimlichen Befehl Mediziner zu schlagen.“ So nahmen wir alle Zeichen ab.

Wir haben uns erst in Serebrjanka aufgehalten — da war es aber mehr oder weniger ruhig. Dann wurden uns mitgeteilt, man brauche dringende Hilfe um Kamennaja Gorka. Dort jagte man gerade Leute auseinander und beschoss fahrende Autos. Da wir keinen Stützposten und keine Dienstzeichen hatten, mussten wir selbst nach Verletzten suchen. OMON Polizisten wollten oft nicht mal einen Menschen überlassen, auch trotz unserer Zusicherung, dass wir einem nur helfen und wieder gehen. Die wollten es einfach nicht tun.

Später rief man uns wieder aus Serebrjanka an — und wir fuhren dahin. Dort gab es einen OMON Polizist mit verletztem Kopf: jemand hatte ihm sein Helm abgenommen und am Kopf geschlagen. Wir zogen ihn aus der Menschenmenge raus, setzten ihn zur Wand hin. Ich sagte ihm: „Mach dir keine Sorge, ich bin Ärztin, ich helfe dir und gehe weiter.“ Ich war gerade dabei, sein Gesicht zu wischen und Wunden zu behandeln — und plötzlich bekam ich einen Schlag zwischen den Schultern. An weitere Schläge kann ich mich nicht erinnern. Ich bin wieder zu mir gekommen, weil der verwundete OMON Polizist wütend schrie: ‚Finger weg von ihr, sie hilft mir.‘

Ein Offizier sagte dann, dass wir Volksfeinde seien, weil wir Feinden helfen, und wenn das nicht ein OMON Polizist, sondern ein Zivilist gewesen wäre, würde ich bereits in einem Miliztransporter landen. Und der andere sagte: „Du bist Medizinerin, was? Dann trag‘ deine Abzeichnung mit Ehre!“ Nach dem Prügeln konnte ich kaum verstehen, was er damit gemeint hat. Dann sagte dieser Offizier: „Du hast zwei Minuten Zeit, da ich gute Laune habe, um davonzulaufen und sich zu verstecken, solltest du Glück haben. Wenn nicht — selbst schuld und herzlich willkommen in Gefängnis.“

Unsere Kameraden brachten mich nach Hause, wo ich mich umzog und merkte, dass meine Beine stark geschlagen waren und „ein Kreuz“ an der Oberschenkel geprägt wurde. Unser Wagen hat auch etwas abbekommen, als wir durch Kamennaja Gorka fuhren. Dort wurden wir beschossen und eine Kugel hat hintere Stoßstange getroffen. Beide Fahrer haben zum Glück alles ohne Verletzung überstanden.

Wir haben viele freiwillige Mediziner gesehen, sehr viele. Am Anfang handelten wir nicht koordiniert, nur im Laufe der Zeit begann ein Bursche Anfragen zu verteilen. Zu ihm brachte man Binden und Antiseptika, er verfolgte im Internet, wo die heftigsten Kämpfe stattfanden, und leitete die Infos an uns weiter. Wer frei war, zog sofort los.

In dieser Nacht habe ich mehr als zwanzig Verletzten behandelt. Das waren nur jene, die wir aus dem Haufen rausschleppen konnten oder zu denen wir zugelassen wurden. Wir haben zum Beispiel dem Jungen geholfen, der sich zurzeit im Krankenhaus Nr. 10 mit durchschossener Lunge befindet — er lag bloß auf der Straße, und wir haben mit unserem Leben riskiert, um ihn unter Beschuss abzuholen. Wir machten halt, ich sagte: „Ich bin Ärztin, fahre nach Hause nach der Arbeit, bitte lasst mich zu ihm, damit ich ihn behandeln kann.“ Nur mich allein mit dem Rucksack ließ man aus dem Auto. Ich sagte dann: „Der Patient ist schwer, ich schaffe es alleine nicht, ich brauche noch ein Paar Hände.“ Dann durfte noch ein Mädchen den Krankenwagen verlassen.

Der Kerl wurde schwer verletzt, kein Blutdruck, Schmerzschock. Ich musste auf die Knie, um einen Katheter einzufügen, ein Tropfen. Als ich meinen Kopf hob, sah ich mich im Visier der bewaffneten OMON Polizisten. Eine falsche oder unerwartete Bewegung — und wir zwei könnten leicht erschossen werden. Dieser Junge wurde mit einer Gummikugel durchschossen, wir brachten ihn ins Krankenhaus, wo er bald operiert wurde.

Danach setzten wir unseren Freiwilligendienst bei Okrestino fort, wo wir ein Lager aufmachten. In Zelten haben wir alle Ex-Inhaftierten untersucht und versorgt: Schmerzmittel, Verbände etc. und dann in Krankenhäuser geschickt. Etwa die Hälfte der befreiten Menschen hielt aus Angst nicht und lief bloß weg, ohne uns ihre Verletzungen zu zeigen und von Prügeln zu erzählen. Die schwersten Verletzungen, mit denen wir hier zu tun hatten, waren Milzruptur, Harnblaseneinrisse, Scrotumverletzungen. Meistens waren es Hämatome und Frakturen. Diejenigen, die dort in Okrestino gewesen sind, erzählen, dass da auch vergewaltigt wurde. Und die Mediziner besprechen das inoffiziell und bestätigen es.

Das dortige Lager wurde demontiert, aber einige Freiwillige bleiben noch, und ich gehe wieder hin, um Wache zu halten.


„Man warf uns einen Eimer — der war unser Klo für den ganzen Tag“

Stanislaw

Ich komme nicht von hier, die Stadt kenne ich gar nicht. Am 11. August abends waren ich und mein Freund um Kamennaja Gorka unterwegs, auf einem Spaziergang halt. Unser Spaziergang führte uns zur Haltestelle, wo wir OMON Polizisten in einem Krankenwagen bemerkten. Wir liefen davon. Und dann gingen wir nach Hause Richtung Kunzewschtschina (Stadtteil in Minsk), wo wir erwischt wurden. Wir sahen zwei Soldaten bewaffnet und zwei unbewaffnet direkt auf uns rennend. Sie haben uns Hände gerungen und zwischen Häuser geführt, wo ihr Bus stand. Drinnen saßen bereits OMON Polizisten.

Dann kam die Frau eines der Gefangenen, begann zu streiten — und sie ließen ihn frei. So blieben wir da zu viert, sie ließen uns in einen Minibus umsteigen. Wir fuhren ein wenig und sie luden weitere Männer ein. Drei Neue haben sie aufeinander wie Kartoffelsäcke gestapelt. Einer der „Neulinge“ hat seinen Kopf gehoben und sofort einen Schlag bekommen. Da gab es auch Kerle mit Fahrradhelmen. OMON Polizisten haben zuerst diese in Kerle geworfen, aber dann ließen sie die anziehen und schlugen mit Knüppeln auf diese Helme. Und sagten dabei noch: „Ihr seid erledigt, wir nehmen euch für immer fest.“ Ich fürchtete sehr und versuchte, OMON Polizisten nicht zu provozieren, ich tat alles, was sie befahlen. Ich wollte einfach nicht Reaktion meines Körpers auf einen Hieb des Knüppels an den Kopf und dessen Folgen erfahren. Ein Mann hat einen Polizisten um etwas gebeten — man hat ihm seinen Wunsch verweigert, stattdessen wurde er geschlagen.

Dann haben sie uns Hände mit Schellen gefesselt und weggeführt. Sie brachten uns zum Isolationszentrum Okrestino, warfen uns wie Kartoffelsäcke aus dem Bus, rangen uns um und begannen wieder zu schlagen. Dann ließen sie uns auf Knien zum Gehweg kriechen. Hände hinter dem Kopf, Gesicht zum Boden gerichtet, Gesäß dicht zu Fersen — in solcher Lage standen wir etwa 6 Stunden. Mitarbeiter des Isolationszentrums erlaubten uns manchmal Beine auszurichten oder uns auf den Bauch zu legen. So war die Nacht vorbei. Man fragte mich mal, für wen ich gestimmt habe — ich antwortete „für Alexandr Grigorjewitsch“, obwohl es nicht wahr war. Ich habe einfach gehofft, sich vor neuen Schlägen zu schützen; ich hatte Angst, hier für immer zu bleiben. Nach diesen Worten bekam ich keinen Schlag. Doch Morgen früh wurde ich trotzdem mit Knüppeln geschlagen. Keiner wurde verschont.

Am Morgen hat man uns ins „Quadrat“ gebracht. Das war ein sehr viel zu kleiner Hof. Ich war der Letzte in der Reihe: Mein Hüftgelenk war verletzt. Ich bekam einen Schlag am Bein, den ich gar nicht mehr fühlte, und fiel mit dem Kopf auf Pflastersteine. Dann wurde ich gehoben und in dieses Quadrat gebracht.

In dem Quadrat waren insgesamt 128 Menschen. Wir konnten uns nicht mal bewegen, geschweige schon von drehen oder sitzen. Man warf uns einen Eimer — der war unser Klo für den ganzen Tag. Nach einer Bitte um Wasser erhalten wir ein paar Flaschen. Ich habe einen Schluck machen können. Das Essen erhielten wir nicht. Es war sehr kalt da.

Ich sah einen Mann um Hilfe rufen — er wurde geprügelt. Ein OMON Polizist rief: „Schlagt ihn!“ — Und drei Männer mit den Knüppeln begannen zu schlagen. Nach kurzer Zeit zeigte er kein Lebenszeichen mehr. Aber einige Minuten später ist er doch zu sich gekommen und sagte: „Was macht ihr mit uns, wieso behandelt ihr uns so?!“ Ich sah auch Mädchen den ganzen Tag mit Gesicht am Zaun stehen.

Nach einem Tag hat man uns in Zellen einquartiert. In unserer 6-Personen-Zelle waren 26 Menschen. Den letzten, dritten Tag erhielten wir sogar Essen: Haferbrei, Tee und zwei Laibe Brot — das war alles. Den Arzt hat man für uns nicht mal angerufen, obwohl ich denke, viele hätten Hilfe gebraucht, zumindest diejenige mit offenen Wunden — Löchern von den Schüssen am Rücken. Wir haben uns vereinbart, dass wir uns ruhig und still verhalten. So haben wir gehofft, die Wahrscheinlichkeit neuer Schlägerei und somit neuer Verletzungen zu verringern.

In unsere Zelle ist ein dicker Mann gekommen und hat gesagt, dass wir alle um 6 Uhr befreit werden. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass niemand mehr uns berühren wird, dass wir bald frei sind. Nachdem wir freigelassen wurden, schlug uns niemand mehr, man führte uns einfach hinter das Tor, wo Volunteers auf uns schon gewartet haben. Das waren meine drei Tage unter Arrest.

Wir haben auch ein Dokument unterzeichnet — ich habe es nicht mal lesen können; da stand etwas darüber, dass wenn wir noch einmal erwischt werden, wird man uns für immer festnehmen und die Eier abreißen, oder etwas in der Art.

Die Schlagspuren sind schon vorbei, aber eine Rippenfissur besteht und meinem Hüftgelenk geht es noch schlimmer: „Die Nekrose des Oberschenkelkopfes des 2. Grades wurde zu der des 3. Grades“, — haben mir die Ärzte im Krankenhaus gesagt.